Vorstandssitzung April

Premiere: Erste digitale Vorstandssitzung

 

Bedingt durch die aktuelle Situation fand die heutige Vorstandssitzung digital über Microsoft Teams statt.

Es wurde beschlossen, die diesjährige Kirchenfahrt und Mitgliederversammlung, die für den 28. Juni geplant war, abzusagen.

 

Gemäß Satzung ist es möglich, die Mitgliederversammlung nur aller 2 Jahre durchzuführen und somit im kommenden Jahr nachzuholen. Alle Vereinsmitglieder werden entsprechend informiert und erhalten selbstverständlich einen Rechenschafts- und Kassenprüfungsbericht per E-Mail.

 

Besondere Zeiten – besondere Unterstützung

Kirchengemeinden- und Verbände sowie Sprengel erkennen zunehmend, wie wichtig gerade in diesen Tagen die digitale Kommunikation über das Internet ist.

 

Nicht alle Webseiten sind hierauf entsprechend vorbereitet und häufig fehlt vor Ort Know-how, wie am besten von bestehenden Möglichkeiten Gebrauch gemacht werden kann.

Der KBV kann und möchte helfen. So haben wir mit viel Unterstützung für den Kirchengemeindeverband Vierzehnheiligen in wenigen Tagen zu minimalen Kosten eine moderne und aktuelle Homepage erstellt. Schauen Sie selbst: www.kirchengemeindeverband-vierzehnheiligen.de

 

Wir bieten anderen Gemeinden und Sprengeln im Kirchenkreis Jena Beratung und Hilfe bei konkreter Umsetzung an - ggf. auch mit finanzieller Unterstützung. Schreiben Sie uns: information@kirchbauverein-jena.de

Kirche St. Bartholomäus in Großlöbichau

Aussenansicht
Aussenansicht
Innenansicht
Innenansicht

In Vorbereitung auf sein 25-jähriges Bestehen im kommenden Jahr, wird der Kirchbauverein ab jetzt in loser Folge interessante Berichte über die Kirchen, die wir in den Jahren fördern konnten, veröffentlichen. Wir beginnen mit der Kirche St. Bartholomäus in Großlöbichau.


Die Kirche in Großlöbichau findet eine erste Erwähnung in einer Urkunde vom 20. März 1252.

 

Die Umfassungsmauern des Langhauses stammen aus der romanischen Erbauungszeit. Das zeigt auch der mächtige Triumphbogen und das kleine romanische Eingangsportal in der Nordwand, in dem sich eine Inschrift befindet mit der Jahreszahl 1347, die sich auf den Abriss der romanischen Apsis und den Anbau des gotischen Chores bezieht. Dieser wurde um 1500 umgestaltet. 

Das Glanzstück der Kirche ist der spätgotische Flügelaltar mit einer bemerkenswerten Abendmahlszene in der Predella. Ob der Altar in einer anonymen Jenaer Werkstatt entstand, ist noch nicht gesichert. Weiterhin von Bedeutung ist die Grabplatte von 1633 der zweiten Ehefrau des berühmten Jenaer Juristen und Professors Peter Dietrich (Petrus Theodoricus).  Der Taufstein aus dem Jahre 1878 war eine Stiftung des damaligen Bürgermeisters von Wogau: dieser Ortsteil gehörte früher kirchlich zu Großlöbichau. Die Orgel wurde 1873 vom Blankenhainer Orgelbauer Adalbert Förtzsch errichtet.

 

Nach der politischen Wende konnten wesentliche Erhaltungsarbeiten an der Kirche durchgeführt werden: Neue Dacheindeckung, neue Fenster, neuer Fußboden im Altarraum, Sanierung der Orgel auf Initiative des Freundeskreises für den Erhalt der Orgeln in Klein- und Großlöbichau. 

Als letzte wichtige Maßnahme wurde die Sanierung des Mauerwerks mit Putz- und Malerarbeiten kürzlich beendet. Diese Arbeiten wurden vom Jenaer Kirchbauverein mit 11.000 Euro unterstützt.

 

Text und Fotos: Eike Hertel


Neuer Rekord bei Leerung des Spendentrichters

Bei der halbjährlichen Leerung des Spendentrichters in der Sparkasse wurde das Rekordergebnis der letzten Leerung vom August nochmals übertroffen.

 

Die Auszählung ergab den stolzen Betrag von 1.235,76 €.

 

Er fließt wieder in die Unterstützung für Baumaßnahmen an den Dorfkirchen im Kirchenkreis Jena.

Wir danken herzlich für die routinierte Hilfe der Sparkasse und allen Münz- und Scheinspendern.


Übersicht Vereinsmitglieder

 

Aktuell hat der Kirchbauverein 258 Mitglieder.

 

Davon 15 Firmen- und 1 Ehrenmitgliedschaft.

 

Wo die Mitglieder wohnen bzw. ihren Firmensitz haben zeigt ein Klick auf die Grafik.

 

>>> Jetzt Mitglied werden.

Vorstandssitzung Januar

Bilanz 2019 und erster Beschluß 2020

 

Auf seiner ersten Vorstandssitzung im neuen Jahr konnte der KBV eine überaus positive Bilanz für 2019 ziehen:

 

Insgesamt wurden 29.900€ bereitgestellt, um Projekte im Kirchenkreis zu unterstützen. Weitere 15.000€ konnten zugesagt werden.

 

Auf Grund des erfreulichen Reinerlöses des Adventskalender 2019 i.H.v. 8.500€ hat der Vorstand beschlossen, auch in diesem Jahr wieder einen Adventskalender herauszugeben.

 

Frohe Weihnachten

Krippenspiel in der Kirche Jenaprießnitz
Krippenspiel in der Kirche Jenaprießnitz

Wie jedes Jahr an diesem Tag bedankt sich der Jenaer Kirchbauverein recht herzlich bei all seinen Mitgliedern, Freunden und Förderern für ein weiteres erfolgreiches Jahr zum Erhalt der Kirchen im Kirchenkreis Jena und wünscht Frohe Weihnachten.

 

Zusammen konnten wir wieder viel erreichen:

 

Stadtkirche

Maßnahmen wurden ergriffen damit die Nordseite der Stadtkirche keine „Schmuddelecke“ sein muss. So wurde erreicht, dass während Stadtfesten die Toilettenbenutzung unter dem Marktplatz kostenfrei ist oder die Baracke an der Nordseite geräumt und abgebaut.

 

Kleine Kirchen    

Die vom Kirchbauverein zur Verfügung gestellten Mittel belaufen sich für 2019 auf knapp 30.000€ und kommen folgenden Kirchen zu Gute: Stadtkirche, Winzerla, Burgau, Großschwabhausen, Leutra, Zimmritz, Döbritschen, Rothen­stein und Ziegenhain.

 

Körner-Nachlass    

Der Nachlass wird in das Archiv der Landeskirche in Eisenach aufgenommen und aus Mitteln des Kirchbauvereins digital aufbereitet und katalogisiert. Damit ist das Erbe Fritz Körners, der in Jena so vielfältige Spuren hinterlassen hat, gewahrt und für die Nachwelt gesichert.

 

Kirchenfahrt und Mitgliederversammlung    

Die Kirchenfahrt mit Mitgliederversammlung führte den Verein in diesem Jahr zu den Kirchen nach Stiebritz, Hainichen und Vierzehnheiligen, wo auch die Mitgliederversammlung stattfand. Mit über 50 Teilnehmern war die Veranstaltung wieder gut besucht. Der Rechenschaftsbericht des Vorstandes wurde mit Zustimmung zur Kenntnis genommen. Die Mitglieder dankten dem Vorstand für seine Arbeit und erteilten Entlastung für 2018.

 

Adventskalender und Homepage

Dank vieler Sponsoren und eines engagierten "Vertriebes" wird der Reinerlös aus dem Kalenderverkauf  wieder über 8.000 € betragen und unseren „kleinen“ Kirchen im Kirchenkreis Jena zu Gute kommen.

Unsere Homepage, unsere Facebookseite und unsere App spielen dabei ein wichtige Rolle für alle, die mal eben schnell nachschauen wollen, ob ihr Kalender gewonnen hat. So liegt die Besucherzahl im Dezember ca. 40x höher als in den anderen Monaten. Viele Besucher interessieren sich bei Ihrem Besuch dann für den KBV und klicken fleißig die Links zu unseren Sponsoren.

 

Kirchenstiftung St. Michael

Die Michaelsbegegnung 2019 mit unserem Redner und Ehrengast Prof. Christoph Markschies war mit etwa 100 Gästen wieder gut besucht. Aus den Mitteln der Stiftung konnten wiederum zahlreiche soziale und restauratorische Projekte gefördert werden. Nähere Informationen finden sich auf der Webseite www.kirchenstiftung-jena.de.

In diesem Jahr standen Neuwahlen für Vorstand und Kuratorium an. Der Vorstand hat sich in alter Besetzung erneut zur Wahl gestellt und Vorsitzender und stellvertretender Vorsitzender wurden mit Dr. von Falkenhausen und Prof. Jahreis im Amt bestätigt. Aus dem Kuratorium ist Prof. Olaf Werner auf eigenen Wunsch ausgeschieden. Er hat uns beim Aufbau der Stiftung entscheidend unterstützt und wir bedanken uns sehr für die geleistete Arbeit. Neu ins Kurato­rium gewählt wurden Barbara Wolf und Diethard Kamm. Zukünftig wird auch die Regionalbischöfin Dr. Friederike Spengler als geborenes Mitglied im Kuratorium mitarbeiten.

Erster Bauabschnitt an der Wehrkirche Leutra erfolgreich beendet

Elisabeth Wackernagel vom Kirchbauverein Jena weihte mit Pfarrer Sieghard Knopsmeier und dem neuen Kirchenältesten Jürgen Junghans die Stiftertafel ein. Foto: Knopsmeier
Elisabeth Wackernagel vom Kirchbauverein Jena weihte mit Pfarrer Sieghard Knopsmeier und dem neuen Kirchenältesten Jürgen Junghans die Stiftertafel ein. Foto: Knopsmeier

Den Einwohnern von Leutra liegt ihre Wehrkirche am Herzen. Sie sahen, wie die Dachziegel am Kirchturm immer mehr zerbröselten und erfuhren, dass der Glockenstuhl einer Reparatur bedarf. Als nun die Sanierung angegangen werden sollte, fand sich schnell eine Stiftergemeinschaft zusammen, mit der schlussendlich 22.000 Euro eingesammelt wurden.

 

„Für eine Kirchgemeinde mit 35 Mitgliedern ist das eine beachtliche Summe“, sagte Pfarrer Sieghard Knopsmeier resümierend. Er konnte bei einem Festgottesdienst am Sonnabend den ersten Bauabschnitt offiziell für beendet erklären und allen Spendern aus Leutra, der Umgebung und weiteren Geldgebern danken.

 

Die Leutraer Wehrkirche ist ein Kulturgut, deren Ursprünge bis aufs 12. Jahrhundert zurückgehen und die einst die Einwohner vor Eindringlingen schützen sollte. Jahrzehntelang bot sich von der alten Trasse der A4 ein Blick auf das Bauwerk.

 

Dreiviertel der Kosten i.H.v. 125.000 Euro decken die Evangelische Kirche Mitteldeutschland und der Kirchenkreis Jena, weitere Gelder kamen von Stiftungen, dem Kirchengemeindeverband Göschwitz-Rothenstein sowie aus Lottomitteln des Freistaates Thüringen. Der Kirchbauverein beteiligte sich mit 9.000€ an dieser Finanzierung, weshalb dem Verein ein Dank in Form einer Stiftertafel zuteil kam.

 

Das Projekt Kirchensanierung ist in Leutra aber noch nicht beendet. 2021 soll das Kirchenschiff eine neue Eindeckung erhalten. Pfarrer Knopsmeier ist zuversichtlich, dafür Fördermittel einwerben zu können. [Text weitgehend übernommen von Katja Dörn / OTZ vom 16.12.2019]

Nachlass von Fritz Körner bald archiviert und online recherchierbar

Friedenskirche Jena, Glasfenster von Fritz Körner (Stürzender Engel mit Posaune über der Silhouette von Jena)
Friedenskirche Jena, Glasfenster von Fritz Körner (Stürzender Engel mit Posaune über der Silhouette von Jena)

In der Vorstandssitzung berichtete Frau Christina Neuß, Leiterin des Landeskirchenarchiv der EKM in Eisenach, und die Projektleiterin Frau Maja Volkgenannt über den Stand der Archivierung des Nachlasses des Glaskünstlers Fritz Körner, den freundlicher Weise dessen Sohn Friedrich Körner (Berlin) dem Landeskirchenarchiv überlassen hat.

 

Ein Viertel des Nachlasses ist bereits archiviert und katalogisiert. Es handelt sich um Entwürfe für Glasfenster von Kirchen und öffentliche Einrichtungen, aber auch von Privathäusern; vorzugweise in Ost-Thüringen.

 

Zum Nachlass gehören aber auch Glasschliffe, Pokale und Gebrauchsgläser. Fritz Körner hatte bis 1945 Berufsverbot und hat innerhalb von zehn Jahren bis zu seinem Tod ein umfängliches Gesamtwerk als Glaskünstler hinterlassen.

 

Der Kirchbauverein unterstützt die Archivierung mit

6.400 €.

 

Nach Abschluss des Projektes im März 2020 kann

>>> online auf das Archiv zugegriffen werden.

Adventskalender 2019

Dank erneuter großzügiger Unterstützung von über 45 Sponsoren kann der Jenaer Kirchbauverein e.V. auch 2019 (nun schon zum vierten mal) wieder einen Adventskalender mit 75 attraktiven Preisen im Gesamtwert von ca. 6.000 € herausgeben.

 

Der Reinerlös aus dem Kalenderverkauf ist für die Unterstützung von Sanierungsarbeiten an Dorfkirchen im Kirchenkreis Jena bestimmt.

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Blick auf die Nordseite von St. Michael ist wieder frei

Auf Initiative und mit finanzieller Unterstützung  des Kirchbauvereins wurde die ehemalige, inzwischen sehr unansehnliche Bauhütte an der Nordseite der Stadtkirche durch das gemeinnützige Unternehmen der ÜAG "inJena" unter Mithilfe der Hausmeister abgerissen und die Fläche eingegrünt.

Die Hütte diente während der Baumaßnahmen an der Stadtkirche  als Baubüro und Lagerraum.


KBV-Vorstand bewilligt 9000 € für Kirche in Leutra

Kirche in Leutra: schadhafte Deckung des Turmdaches
Kirche in Leutra: schadhafte Deckung des Turmdaches

Der Vorstand des Kirchbauvereins bewilligte für die Turmsanierung der Kirche in Leutra einen Zuschuss in Höhe von 9000 €.

Die Kirche St. Nicolaus ist ursprünglich romanisch. Der Taufstein stammt aus dem 12. Jahrhundert. Die Kirche ist eine für Thüringen typische Chorquadratkirche, bei der sich an einen rechteckigen Saal eine rechteckiger Choranbau anschließt. In der Übergangszeit von Romanik zur Gotik um 1250 wurde der Chor dann zum Turm aufgestockt. Die Kirche diente mit ihren dicken Mauern als Wehrkirche zum Schutz der Dorfbewohner. Eine Besonderheit ist das auf der Ostseite der Kirche gelegene Elfpassfenster, die „Rose von Leutra“. Sie ist Symbol für die verbliebenen elf Jünger Jesu am Ostermorgen und einmalig in Deutschland. Die Sanierung der Wehrkirche soll 2020 abgeschlossen werden.