Unterstützung für die kleinen Kirchen im Kirchenkreis Jena

Seit Bestehen des Jenaer Kirchbauvereins konnten die kleinen Kirchen in und um Jena in über 30 Einzelprojekten mit über 400.000€ unterstützt werden. Unterhalb der tabellarischen Übersicht, in der die abgeschlossenen Maßnahmen aufgeführt sind, finden Sie ausführlichere Berichte zu den Projekten seit 2014.


Die wichtigsten Projekte

Jahr

Kirche

Verwendung

2018

Johannisfriedhof

Restaurierung Grabmale "Kreußler"

 

Grosskröbitz

Fassadensanierung

 

Kötschau

Restaurierung Gerhardt-Orgel

 

Golmsdorf

Körner-Ausstellung

2017

Großlöbichau

Fassadensanierung

 

Burgau

Fußboden

2016

Löbstedt

Anstrich Fassade

 

Milda

Glocken

 

Golmsdorf

Glocken

2015

Münchenroda

Dachsanierung

 

Isserstedt

Fussboden

 

Milda

Troebst-Orgel

2014

Golmsdorf

Dachsicherung

 

Oßmaritz

Orgel

2013

Grosskröbitz

Zuschuss Baumaßnahme

 

Rothenstein

Dachsanierung

 

Cospeda

Orgel

2006

Cospeda

Zuschuss Baumaßnahme

 

Löbstedt

Dachreparatur

 

Verschiedene Kirchen

Materialkosten für ABM's

2005

Closewitz

Zuschuss Baumaßnahme

 

Vierzehnheiligen

Zuschuss Baumaßnahme

 

Oßmaritz

Zuschuss Wandleuchte

2004

Jenaprießnitz

Malerarbeiten und Reparatur Dielenfußboden

 

Zwätzen

Dendrochronologische Datierung der romanischen Tür und der Truhe

2003

Jenaprießnitz

Innenputz

2000

Cospeda

Schadbildaufnahme und -kartierung, Erarbeitung Sanierungskonzept und lfd. Baubetreuung

1999

Kunitz

Abriss- und Natursteinmaurerarbeiten an der Kirchhofmauer und Sanierungsarbeiten


Ausführliche Berichte

Wiedereinweihung Orgel Kötschau

v. l.  Orgelbauer Dirk Schönefeld / Stadtilm, Pastorin Anne Brisgen und Organist Ingo Reimann
v. l. Orgelbauer Dirk Schönefeld / Stadtilm, Pastorin Anne Brisgen und Organist Ingo Reimann

1917 fielen die Prospektpfeifen der Kötschauer Gerhardt-Orgel dem Metallhunger des ersten Weltkrieges zum Opfer.

 

100 Jahre nach Ende des ersten Weltkrieges hat die Gemeinde Kötschau im Jenaer Kirchenkreis mit einer Restaurierung der Orgel ihr großes Ziel erreicht, die der Orgel damals zugefügten Wunden zu heilen.

Dazu konnte auch der Jenaer Kirchbauverein mit einem Zuschuss von 4.000 € beitragen.

 

In einer nachdenklichen Veranstaltung am Abend des Buß- und Bettages unter den Stichworten „beten-erinnern-versöhnen-hören“ erklang die Orgel der Kötschauer Kirche erstmals wieder in ihrer vollen Klangfülle. Auf Einladung von Pastorin Anne Brisgen nahmen auch die Vorstandsmitglieder des Vereins Barbara Mattheis und Wolfgang Zitzmann daran teil.

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Festgottesdienst und Eröffnung der Körnerausstellung in Golmsdorf

v.l.n.r.: Otto Haueis und Prof. Gerhard Jahreis KBV, Friedrich Körner, Claudia Persch, Videofilmer Herbert Pätz, Superintendent Sebastian Neuß, Wolfgang Zitzmann (KBV)
v.l.n.r.: Otto Haueis und Prof. Gerhard Jahreis KBV, Friedrich Körner, Claudia Persch, Videofilmer Herbert Pätz, Superintendent Sebastian Neuß, Wolfgang Zitzmann (KBV)

Am 2. September 2018 wurde in der Kirche St. Barbara, Golmsdorf die Ausstellung „Fritz Körner, BUNTES LICHT, Kirchenfenster in Golmsdorf, Jena und Thüringen“ eröffnet. Voran ging ein Gottesdienst mit der Einführung von Pfarrer Sven Hennig durch Superintendent Sebastian Neuß.

In der Kirche mit dem Körnerfenster „Der gute Hirte“ präsentierte die Vorsitzende des Golmsdorfer Kirchbauvereins Frau Claudia Persch  in Anwesenheit von Friedrich Körner, dem Sohn des Künstlers ein beeindruckendes Ergebnis einer fast einjährigen intensiven Recherchearbeit, meistens ehrenamtlich und getragen von vielen Freunden und Förderern.

Der Jenaer Kirchbauverein e.V. hat mit einem Zuschuss von 600 € dazu beitragen, diese interessante Ausstellung zu ermöglichen.

Bewilligungsbescheid über 5.000€ für Großkröbitz

Vor der Kirche Großkröbitz: (von links) Kirchmeister Friedrich Bürglen, Elisabeth Wackernagel (Kirchbauverein Jena), Pfarrerin Jeannette Lorenz-Büttner, Thomas Schmutzler von der Kirchgemeinde und Bürgermeister Albert Weiler. Foto: Katja Dörn
Vor der Kirche Großkröbitz: (von links) Kirchmeister Friedrich Bürglen, Elisabeth Wackernagel (Kirchbauverein Jena), Pfarrerin Jeannette Lorenz-Büttner, Thomas Schmutzler von der Kirchgemeinde und Bürgermeister Albert Weiler. Foto: Katja Dörn

Damit die Großkröbitzer Kirche bald wieder wie zu Großmutters Zeiten glänzt, hat der KBV einen Bewilligungsbescheid über 5.000 € sowie seine Unterstützerplakette übergeben.

 

Damit können Löcher im Budget, die durch Mehrkosten nach den Ausschreibungen entstanden sind, gestopft werden und pünktlich vor der 300-Jahrfeier weitere Sanierungsarbeiten beginnen.

Dankesveranstaltung in Zimmritz

Wolfgang Zitzmann, Otto Haueis und Elisabeth Wackernagel vom KBV, MdL Dr. Mario Voigt, MdB Albert Weiler, Pfarrerin Anne Brisgen, MdL Wolfgang Fiedler, Ortsteilrat Hans-Hermann Voigt (v.l.n.r.)
Wolfgang Zitzmann, Otto Haueis und Elisabeth Wackernagel vom KBV, MdL Dr. Mario Voigt, MdB Albert Weiler, Pfarrerin Anne Brisgen, MdL Wolfgang Fiedler, Ortsteilrat Hans-Hermann Voigt (v.l.n.r.)

Am 22. April 2018 war der Jenaer Kirchbauverein von der Kirchgemeinde Milda/Zimmritz zu einer Dankesveranstaltung in die Christi-Himmelfahrt-Kirche nach Zimmritz eingeladen.

 

Anlass war die feierliche Übergabe von Unterstützerbriefen an diejenigen, die beim Wiederaufbau der Tröbstorgel geholfen haben. Der Kirchbauverein hatte sich mit 4.000 Euro beteiligt. Aber auch Vertreter von Parteien, Firmen und private Unterstützer waren in großer Zahl anwesend.

 

Die Übergabe der Briefe erfolgte im Rahmen eines Gottesdienstes durch Pfarrerin Anne Brisgen und den Ortsteilrat Hans-Hermann Voigt. Auch der kraftvolle Klang der Orgel war dabei zu hören. Zwanglos abgeschlossen wurde die Veranstaltung bei Kaffee und ausgezeichnetem selbstgebackenem Zimmritzer Kuchen.

Große Golmsdorfer Kirchenglocke ist zurück

Seit heute ist die große Golmsdorfer Kirchenglocke nach einer Reparatur im Glockenschweißwerk wieder zurück in ihrer Glockenstube.

 

Damit die Glocke an Weihnachten 2017 wieder läutet, ist noch einiges zu tun - Glockenstuhl reparieren, neue Joche und neue Klöppel einbauen.

Der Jenaer Kirchbauverein e.V. unterstützt den Kirchbauverein Golmsdorf-Beutnitz e.V. mit  5.000 € bei seinen Vorhaben.

 Claudia Persch vom Kirchbauverein Golmsdorf-Beutnitz e.V. bedankte sich dafür bei Elisabeth Wackernagel, die den Vorstand des Jenaer Kirchbauvereins e.V. bei der Hebung der Glocke in die Glockenstube vertreten hat.

Zwei neue Glocken für den Kirchturm in Milda

Beim Kirchbauverein kann man vieles erleben, aber eine Glockenweihe gab es bisher nicht.

 

Das kleine Dorf Milda hat im Laufe seiner Geschichte dreimal die mittlere und große Glocke verloren: während eines Dorfbrandes im 18. Jahrhundert, im 1. Weltkrieg - und kaum waren sie erneuert – wurden sie im 2. Weltkrieg wieder für Kriegszwecke abgeholt. In den letzten 73 Jahren läutete in Milda nur die kleine Glocke.

 

Heute war das ganze Dorf in Aufregung. Auf einem geschmückten Pferdegespann und mit Blumen verziert wurden die zwei neuen glänzenden Glocken, die mittlere und die große, dem Dorf präsentiert.

 

In einem Open-Air-Gottesdienst fand unter Beteiligung der Dorfbevölkerung und vieler Gäste die Weihe der neuen Glocken statt. Dann zog das Pferdegespann mit den Glocken vor die Kirche. An einem großen Kran schwebte zunächst die mittlere Glocke zum Schallloch und wurde dort übernommen. Nach der Generalprobe kam nun die große Glocke an die Reihe. Da ging es sehr knapp zu, um die große Glocke durch die kleine Öffnung zum Glockenstuhl zu bugsieren.

 

Die Grußworte kamen unter anderem vom Jenaer Kirchbauverein, der sich mit 3.000 € an den Gesamtkosten beteiligte.

 

Anschließend wurde in Gegenwart von Pfarrerin Jeannette Lorenz-Büttner, dem Kirchenältesten Andre Starke von der Kirchengemeinde Milda sowie Friedrich Bürglen und Gerhard Jahreis eine Plakette an der Kirchentür befestigt, die das Engagement des Vereins bei der Beschaffung der neuen Glocken dokumentiert.


Weihnachten soll der Fußboden fertig sein

Foto: Michael Groß (TLZ) Pastorin Anne Brisgen (rechts) und Elisabeth Wackernagel  mit der Spenden-Plakette des  Kirchbauvereins.
Foto: Michael Groß (TLZ) Pastorin Anne Brisgen (rechts) und Elisabeth Wackernagel mit der Spenden-Plakette des Kirchbauvereins.

Mit einer Spende von 6000 Euro kann in der Kirche lsserstedt der Fußboden erneuert werden. Das bislang fehlende Geld spendete jetzt der Jenaer Kirchbauverein

 

VON MICHAEL GROß

 

ISSERSTEDT. Im Sommer von Weihnachten zu reden, ist zwar ungewöhnlich. Nicht aber in der Isserstedter Kirche. Denn Heiligabend wollen die Einwohner wieder Besitz ergreifen von ihrem Gotteshaus. Bis dahin wird saniert, wie Pastorin Anne Brisgen sagt.

Das heißt, im Laufe des Septembers wird das Gestühl entfernt und in der Kirche Hohlstedt gelagert, so dass der Fußboden frei wird für seine dringend anstehende Erneuerung. Es wäre einer der letzten großen Schritte der kompletten Kirchsanierung. Dann würde nur die Dacherneuerung fehlen, was aber noch nicht so akut sei. Für den Fußboden fehlte der Kirchgemeinde allerdings bisher das nötige Geld. Doch dank der Unterstützung des Jenaer Kirchbauvereins konnte die Finanzierungslücke nun geschlossen werden. Elisabeth Wackernagel vom Vorstand des Kirchbauvereins überbrachte am Samstagnachmittag einen Scheck von 6000 Euro.

 

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Wiederinbetriebnahme der Eifert-Orgel in Cospeda

Eifert-Orgel
Eifert-Orgel erstrahlt in neuem Glanz

Im Rahmen eines Gottesdienstes wurde am Sonntag, dem 11. Oktober 2015 die Orgel in der Kirche in Cospeda wieder in Betrieb genommen.

 

Der Kirchbauverein, der sich mit 3.000 € an der Sanierung beteiligt hat, war mit den Vorstandsmitgliedern Elisabeth Wackernagel und Gerhard Jahreis bei der Wiederinbetriebnahme vertreten.


In den vergangenen 10 Jahren hat der Kirchbauverein der Kirche in Cospeda durch Spenden und Zuschüsse insgesamt mit einer Summe von 14.400  € helfen können.


Sanierung der München­rodaer Kirche kann weitergehen

Ein willkommenes Geschenk überbrachten (von links) Gerhard Jahreis und Franz von ­Falkenhausen an Edith Hallmeyer und Helga Haueisen vom Kirchenvorstand und an Pfarrer Klaus Bergmann: 8000 Euro für die Kirchensanierung. Foto: KBV
Ein willkommenes Geschenk überbrachten (von links) Gerhard Jahreis und Franz von ­Falkenhausen an Edith Hallmeyer und Helga Haueisen vom Kirchenvorstand und an Pfarrer Klaus Bergmann: 8000 Euro für die Kirchensanierung. Foto: KBV

VON MICHAEL GROß (OTZ)

 

„Sehr sportlich“ nannte der Chef des Jenaer Kirchbauvereins, Franz von Falkenhausen, das Ziel der Münchenrodaer. Sie wollen nämlich am 26. Juli dieses Jahres zur Dorfkirmes die festliche Einweihung der ­sanierten Kirche in diesem ­Jenaer Ortsteil feiern.

Tatsächlich sieht es derzeit noch nach einer Unmenge von Arbeit aus, die an und vor allem in der Kirche geleistet werden muss, bis sie wieder nutzbar erscheint.

 

Klicken Sie auf "mehr lesen" für weitere interessante Informationen zur Sanierung der Kirche in Münchenroda

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Die Orgel der Kirche in Oßmaritz soll wieder klingen

Franz von Falkenhausen (3.v.l.) übergibt Scheck über 2000 Euro vom Kirchbauverein Jena für die Orgelsanierung in Oßmaritz an Albrecht Rödiger. Foto: Angelika Schimmel
Franz von Falkenhausen (3.v.l.) übergibt Scheck über 2000 Euro vom Kirchbauverein Jena für die Orgelsanierung in Oßmaritz an Albrecht Rödiger. Foto: Angelika Schimmel

OTZ: Lutz und Katrin Redlich können sich noch genau an das Weihnachtsfest 1999 erinnern. „Wir waren damals gerade in unser neues Haus eingezogen und wollten Weihnachten in die Kirche unseres neuen Heimatdorfes gehen. Doch dort standen wir vor verschlossenen Türen – und hinter den Fensterscheiben sahen wir nur Müll und Taubendreck“ erzählt der heutige Bürgermeister der Gemeinde Bucha, zu der Oßmaritz gehört, Franz von Falkenhausen.

Der Vorsitzende des Kirchbauvereins Jena erfuhr gestern auch, dass es noch einmal fünf Jahre gedauert habe, bis alt eingesessene und neu zugezogene Oßmaritzer genug Mut und Geld gesammelt hatten, sich an die Sanierung ihrer Kirche zu wagen.

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Barocker Schatz soll wieder erklingen

Wolfgang Zitzmann (I.) und Otto Haueis (r.) vom Jenaer Kirchbauverein überbringen eine Finanzspritze in Höhe von 4000 Euro für die Sanierung der Zimmritzer Kirche. Foto: Annett Eger
Wolfgang Zitzmann (I.) und Otto Haueis (r.) vom Jenaer Kirchbauverein überbringen eine Finanzspritze in Höhe von 4000 Euro für die Sanierung der Zimmritzer Kirche. Foto: Annett Eger

OTZ: ln der Kirche "Christi Himmelfahrt" in Zimmritz ist in den vergangenen Jahren viel passiert. Jetzt setzt die Kirchgemeinde alles daran, die seit Jahrzehnten verstummte Orgel wieder erklingen zu lassen.

 

Wie die Zimmritzer Orgel klingt, daran können sich im Ort wohl nur noch wenige erinnern", erzählt Hans-Hermann Voigt. Er selbst lebe seit fast 40 Jahren auf dem Gebirge und kenne das Instrument nur verstummt. Froh ist er deshalb, dass nun die Sanierung an Fahrt gewinnt. Der Startschuss für das Projekt ist nämlich schon 2009 gefallen. "Der Anfang war schwierig", erzählt er und erklärt dies mit den dürftigen Informationen zur Orgel. "Lange Zeit wussten wir nichts über den Erbauer und damit über die Bauzeit.

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Feier in Golmsdorf

Der Kirchbauverein Golmsdorf hatte für den 16.5.2014 eingeladen, um den Abschluss des ersten Bauabschnitts der Kirchensanierung zu feiern. Pfarrerin Fritze und Frau Persch als Vorsitzende des Kirchbauvereins konnten zahlreiche Golmsdorfer Bürger und Gäste begrüßen.

 

Der Kirchbauverein Jena hatte die dringend erforderliche Sanierung mit 10.000 € unterstützt und war mit dem Vorsitzenden Dr. von Falkenhausen sowie mit Frau Wackernagel und Herrn Noack vertreten.

Zuwendung Kleinlöbichau

Anlässlich eines Konzerts der Musikschule Jena übergibt der Kirchbauverein (Prof. Jahreis und Herr Zitzmann) einen Zuwendungsbescheid über 5.000 €.


Mit den den Mitteln sollen Arbeiten an Decken und Gestühl unterstützt werden.