Was geplant ist
Bereich unter der Empore – heute ![]() … und nach der Sanierung ![]() Windfang Gerichtsportal – heute ![]() … und nach der Sanierung |
Das die Stadt dominierende Kirchgebäude hat überregionale Ausstrahlung und Bedeutung. Vor diesem Hintergrund hat die Kirchgemeinde Jena unter der Überschrift „Offene Kirche“ eine Konzeption erarbeitet, die eine breite Nutzung der Stadtkirche vorsieht. Die Überlegungen schließen neben der kirchlichen Nutzung u.a. als Universitätskirche auch zahlreiche kulturelle und touristische Aspekte ein. Auf Basis dieser Nutzungskonzeption erfolgte die Sanierungsplanung. Die letzten Renovierungsarbeiten im Inneren der Stadtkirche gehen auf Jahr 1984 zurück, als im Rahmen des Lutherjahres der Innenraum neu ausgemalt wurde. Die technische Ausstattung (Elektrik, Beleuchtung und Heizung) datiert aus dem Jahre 1955. So ergibt sich der mit Abstand größte und gleichzeitig unausweichliche Handlungsbedarf bei den haustechnischen Installationen. Das betrifft:
Zur Beheizung des Kirchgebäudes wurden unterschiedliche Varianten untersucht und hinsichtlich der Investitions- und Bewirtschaftungskosten bewertet. Eindeutige Vorzugsvariante ist danach der Einbau einer Fußbodenheizung. Das wiederum bedingt die Erneuerung des - ebenfalls bereits an vielen Stellen geschädigten - Fußbodens. Die Eingriffe in den Fußboden bedürfen der intensiven Begleitung durch das Thüringische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie. Zu betrachten sind auch die flächigen Schädigungen an der Farbfassung des Innenraumes, welche den Raumeindruck zunehmend beeinträchtigen. Neu gestaltet werden sollen auch die Windfänge an der Südseite. Die Zuordnung der einzelnen Nutzungsbereiche bedürfen einer Optimierung und einheitlichen Neugestaltung. Lager-, Stell-, Ausstellungs- und Informationsflächen sind neu zu ordnen, auszuweisen und in die Gestaltung des Raumes zu integrieren. |
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Unter Einbeziehung aller vorgenannten Randbedingungen ergibt sich nachfolgender Entwurf:
Diesen Plan hochaufgelöst |
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Treppenaufgang zur Empore - heute |
Die zur Realisierung notwendigen Maßnahmen umfassen:
Der Umfang der Arbeiten erfordert die Aufteilung auf 2 Bauabschnitte. Der 1. Bauabschnitt im Jahr 2011 umfasst alle Arbeiten zur Erneuerung der haustechnischen Installationen, der Heizung und des Fußbodens. Der zeitliche Ablauf dieser Arbeiten wird insbesondere durch die dabei notwendigen archäologischen Sondierungen und Untersuchungen bestimmt: |
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… und nach der Sanierung (Hier wird Verkauf und Kirchenaufsicht angeordnet) |
Bauablaufplan:
Der für das Jahr 2012 vorgesehene 2. Bauabschnitt umfasst insbesondere die Beschallung und Beleuchtung sowie die Malerarbeiten und Ausführung der Einbauten. Für die Durchführung der genannten Arbeiten wird ein Volumen von insgesamt etwa 1,15 Mio € veranschlagt Detaillierter Zur Bereitstellung der Mittel ist folgender Finanzierungsplan vorgesehen:
Planungsstand 22. Dezember 2010 Architekturbüro Müller & Lehmann Blankenhain |
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